Mittwoch, 20. August 2008

Leben im Rollstuhl

Ausschnitt aus dem Bezirksjournal Juli 2008

Trotzdem mobil

Behinderung geht häufig mit eingeschränkter Mobilität einher.

Dabei ist ein maximales erreichbares Ausmaß an Mobilität entscheidend für die Lebensqualität – besonders von Gehbehinderten.

Deshalb hat es sich der Wiener Verein CBMF (Club behinderter Menschen und ihrer Freunde) zum Ziel gesetzt, gehbehinderten Menschen die Mobilität zu erhöhen. „Wir verstehen uns als Selbsthilfeorganisation, deren Mitglieder aktiv für die Verbesserung der Lebenssituation von behinderten Menschen eintreten“, erklärt Präsident Klaus Widl. Betroffenen wird eine ganze Reihe von Serviceleistungen geboten.

  • Fahrtendienst: gehbehinderte Menschen, die an kulturellen Veranstaltungen oder Ausflügen des Vereines teilnehmen oder eine Einkaufsfahrt mit einem Elektrofahrzeug unternehmen wollen, bestellen ihre Fahrten und werden von zu Hause abgeholt.

  • Café-Treffpunkt: Wiens erstes behindertengerechtes Integrationscafé „Café CBMF“ (1020 Wien, Große Schiffgasse 30), das z.B. über eine auf Rollstuhlhöhe abgesenkte Bar verfügt, ist speziell auf die Bedürfnisse gehbehinderter Menschen ausgerichtet.

  • Rollstuhlreisebus: Mit dem speziell ausgestatteten Reisebus werden bestens organisierte und betreute Ausflugsfahrten unternommen.

  • Verleih-Service: Mitglieder können kostenlos Rollstühle (falls der eigene z.B. kaputtgegangen ist) oder Elektrofahrzeuge für Ausflüge oder Einkaufsfahrten) leihen.

CBMF-Präsident Widl: „Ziel unseres Vereins, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, ist es, die selbstbestimmte und gleichberechtigte Lebensführung von Menschen mit Behinderung zu ermöglichen!“


Hier weiterlesen >>> http://www.cbmf.at

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