Freitag, 12. März 2010

Ein Krebsmittel hilft den Nerven

Multiple Sklerose: Zwei neue Mittel gegen MS kommen auf den Markt. Starke Nebenwirkungen sind aber nicht auszuschließen.

Die Krankheit bricht meist in jungen Jahren aus.

Die Multiple Sklerose (MS) zählt zu den geheimnisvollsten neurologischen Erkrankungen: Noch immer ist nicht restlos geklärt, welcher Auslöser hinter den meist schubförmig auftretenden Entzündungen im Nervensystem steckt, die oft mit zunehmenden Behinderungen einhergehe



Die gute Nachricht: Mittlerweile stehen immer mehr Arzneien zur Verfügung, mit denen zumindest das Fortschreiten der Krankheit gebremst werden kann.
Die Multiple Sklerose war auch eines der Hauptthemen der diesjährigen Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN), die vergangene Woche in Linz statt fand.

Therapie

In der Krebstherapie schon länger bewährt könnten künftig auch MS-Patienten von der Arznei Cladribin profitieren. "Das Mittel hemmt die Zellteilung bestimmter weißer Blutkörperchen, die wahrscheinlich an der MS beteiligt sind", sagt ÖGN-Präsident Michael Ackerl, Neurologe in Oberpullendorf (Burgenland). In Studien konnte mit dieser Arznei die jährliche Schubrate verringert werden.
Das zweite neue Mittel, das schon bald auf den Markt kommen könnte, heißt Fingolimod. "Es verhindert, dass potenziell schädliche Immunzellen aus den Lymphknoten in die Blutbahn kommen", sagt der Neurologe. In klinischen Untersuchungen sorgte das Mittel ebenfalls für eine geringere Schubrate. Auch das Fortschreiten der MS-bedingten Behinderungen konnte gebremst werden. Beide Arzneimittel werden als Tablette eingenommen. Für die zwei Medikamente liegen bisher allerdings noch keine Langzeit-Daten vor. Vor allem bei Cladribin wollen Ärzte nicht ausschließen, dass eine dauerhafte Therapie die Entstehung von Krebs fördern kann.


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Quelle: kurier.at

Dienstag, 9. März 2010

Neue Behandlung gegen Multiplen Skelerose

Multiple Sklerose

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische neurologische Erkrankung, die das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) befällt. Der Krankheitsverlauf führt zur Entzündung und Schädigung des Myelins (das schützende Gewebe über Nervenfasern) und anderer Zellen des Nervensystems.

Da das Myelin die Leitung der Nervensignale unterstützt, beeinträchtigt die Schädigung des Gewebes die Übertragung von Nervensignalen und kann das normale Empfinden, die Beweglichkeit und das Denkvermögen beeinflussen. Dieser Schaden tritt in Flecken auf, die auf Kernspintomografie-Bildern als ausgeprägte Läsionen zu erkennen sind. Diese Flecken verursachen je nach Lage im zentralen Nervensystem unterschiedliche Symptome.

Diese transplantierten Zellen können sich in verschiedene Arten von Zellen verwandeln und sind in der Lage, beschädigtes Gewebe zu regenerieren. Unsere innovative Stammzellenbehandlung nutzt das Selbstheilungspotenzial des eigenen Körpers des Patienten, um die Regeneration oder Reparatur anzuregen.

Derzeit ist MS unheilbar. Es stehen Behandlungen zur Verfügung, die den Fortschritt der Krankheit verlangsamen und die damit verbundenen Symptome mildern können. Die Stammzellentherapie ist eine dieser Behandlungsoptionen.


Ergebnisse

Das folgende Stabdiagramm zeigt die
Ergebnisse einer Studie an 19 unserer
Patienten mit multipler Sklerose.

Die Studie wurde in einem Zeitraum von
einem bis sechs Monaten nach der
Behandlung durchgeführt.





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Quelle: www.xcell-center.de, X-Cell Center-Team